Willi Leitinger

Geschäftsführer der Almenwelt Lofer

Almenwelt Lofer – Leistbare und kleinstrukturierte Familienregion

Willi Leitinger

Geschäftsführer der Almenwelt Lofer
Willi Leitinger ist Geschäftsführer der Almenwelt Lofer, seit 2002 hat er diese Position übernommen. Davor war er schon 15 Jahre in der Tourimusbranche tätig und kümmert sich nun um die Belange der Skiregion Almenwelt Lofer. Er erfreut sich an der Zufriedenheit seiner Gäste und über die gestiegenen Frequenzen dank der vielen Investitionen der letzten Jahre in das Skigebiet.
Hallo Herr Leitinger,
Sie sind Geschäftsführer der Almenwelt Lofer im Herzen der Urlaubsregion Salzburger Saalachtal. Wie lange sind Sie schon für diese Region tätig?

2002 habe ich diese fordernde, komplexe und abwechslungsreiche Funktion angetreten.

Waren Sie vor Ihrer Amtszeit bei der Almenwelt Lofer schon in der Tourismusbranche tätig?

Ja, insgesamt 15 Jahre lang: Zuerst 5 Jahre als Geschäftsführer eines kleinen Fremdenverkehrsvereins und dann weitere 10 Jahre als Regionalbetreuer für 11 Orte im Pinzgauer Saalachtal. Als Bindeglied zwischen Salzburger Land Tourismus und der Ortsebene – zuständig für regionale Kooperationen, Marketing, Veranstaltungen etc.

Sie haben in der letzten Zeit eine Menge in die Almenwelt investiert. Was waren die größten Anschaffungen oder Veränderungen im Skigebiet?

In den letzten 5 Jahren investierten wir in eine neue Zubringerbahn samt kompletter Neugestaltung des Zugangsbereichs, in eine Skigebietserweiterung mit einer kindersicheren 8er Sesselbahn samt Beschneiung und in einen neuen 135.000 m³ großen Speicherteich – alles zusammen hat einen Wert von ungefähr 20 Millionen Euro.

Haben sich die Veränderungen und Investitionen schon bezahlt gemacht?

Es ist uns gelungen eine sehr gute Dienstleistungskette aufzubauen und die Nachfrage im Familiensegment zu steigern. Damit einher geht auch eine bessere Preisdurchsetzung. Es steigt auch der Betriebsaufwand, speziell in der Beschneiung. Die Herausforderung gute Pisten von Dezember bis April anbieten zu können, war in den letzten drei Wintersaisons groß. Die Bergbahn ist bei den Investitionen vorausgegangen. Jetzt sollte in zusätzliche Betten und Komfortverbesserungen investiert werden. Das ist bisher in der Region noch nicht im zu erwarteten Umfang passiert.

Ihr Skigebiet ist sehr familienfreundlich, ein großer Teil der Pisten ist blau markiert. So werden Jung und Alt ihren Pistenspaß bekommen. Wie sieht denn das Angebot aus, für die Familien auf der Piste?
©Willi Leitinger

Die Medienpräsentation der weltweit ersten Kindersicheren 8 Sesselbahn mit Bubbles, Sitzheizung und Fußraster  ©Willi Leitinger

Die Topographie des Skigebietes spricht Anfänger, Kinder, welche das Skifahren lernen und den Skifahrer mit durchschnittlichem Können, an. Es gibt aber auch einige schwarze Pisten. Grundsätzlich hören wir oft, dass das Skigebiet alle Ansprüche für die Familie abdeckt: Oma und Opa auf der Höhenloipe oder Rundwanderweg, die Kids lernen Skifahren in den Kinderländern der Skischulen, Mama und Papa sind im Skigebiet unterwegs und zu Mittag sitzen wieder alle gemeinsam beim Mittagessen.

Was wird den ganz kleinen Pistenzwergen geboten? Gibt es spezielle Bereiche für die Kleinen, die ihre ersten Versuche auf den Brettern machen wollen?

Die beiden Skischulen betreiben zwei gut ausgestattete Kinderländer mit Förderbändern auf einem optimalen Gelände zum Erlernen des weißen Sports. Als Steigerung nach den Kinderländern gibt’s dann einen 140 m langen überdachten Zauberteppich. Weiter geht’s dann zur beliebten 6er Sesselbahn Family Express auf einen ebenso maßgeschneiderten Hang um das Erlernte weiter aufzubessern bzw. zu perfektionieren.

Die beiden Skischulen betreiben 2 gut ausgestattete Kinderländer
Im gesamten Skigebiet stehen 46 Abfahrtskilometer zur Verfügung und sorgen für die passende Abwechslung auf den Brettern. Haben Sie persönlich Pisten die Sie uns empfehlen können? Ihre Lieblingspiste? Highlights?

Die Almenwelt Lofer bietet einen bunten Mix aller Schwierigkeitsgrade, was die Pisten anbelangt. Persönlich empfehlen kann ich die schwarze Postalm-Standard Piste wo auch Weltcupfahrer gerne Slalom trainieren. Eine besondere Herausforderung ist auch die 7 km lange Talabfahrt vom Grubhörndl mit über 1000 Metern Höhenunterschied. Besonders beliebt sind, auch abseits der präparierten Pisten, die vielen Freeridemöglichkeiten rund um das Grubhörndl.

INFOBOX

©Willi Leitinger Der Eröffnungstag der 8 er Sesselbahn Almen 8er Schwarzeck im Jahre 2012

©Willi Leitinger

Idyllisch gelegen im Salzburger Saalachtal finden wir die Almenwelt Lofer. Es ist besonders beliebt bei Familien und bietet ein breites und abwechslungsreiches Angebot im Skigebiet, welches dafür sorgt, dass Jung und Alt den perfekten Winterurlaub verbringen können. Für die Kids halten die Skischulen eigene Bereiche bereit. Die Eltern können sich auf den schönen, weiträumigen 46 Pistenkilometern vergnügen; die Großeltern erfreuen sich an den Loipen oder Winterwanderwegen. Mittags finden sich dann alle Familienmitglieder gemeinsam in einem der Restaurants zum Essen wieder ein. Ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis macht es möglich, auch mit einem kleinen Geldbeutel einen unvergesslichen Skiurlaub zu verbringen und das mit der ganzen Familie. In dem Skigebiet kommen auch die Freerider nicht zu kurz, es gibt genügend Möglichkeiten neben den Pisten eine Runde im Tiefschnee zu drehen. Auch für Après-Ski ist bestens gesorgt, einige Bars stehen zur Auswahl und werden sicherlich für jeden das passende dabei haben.

Infos: www.skialm-lofer.com/

Zu einem perfekten Skitag gehört auch die passende Einkehrmöglichkeit im Skigebiet. Können Sie uns etwas über die Hütten- und Restaurantvielfalt im Skigebiet erzählen?

Gerade im Restaurantbereich wurde in den letzten 10 Jahren viel investiert. Von der Größe her ist das Restaurant Soderkaser ganz vorne. Vor mehreren Jahren wurde es neu ausgebaut. Es folgte der Loderbichl in der Mittelstation, sowie vor 2 Jahren, die urige Kechtalm am Schwarzeck. Die Kuhbar wurde im letzten Sommer wesentlich vergrößert. Alle zusammen zeichnet die urige, regionaltypische Bauweise aus. Eine gute Küche mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis wird ebenso von den Gästen gelobt.

Spaß muss sein auf den Brettern und darf nicht fehlen. Auf was dürfen wir uns auf der Funslope freuen?

Die Funslope verspricht viel Spaß und Abwechslung mit Wellenbahn und einigen Elementen, die für unsere Zielgruppe maßgeschneidert sind. Hauptsächlich möchten wir der ganzen Familie mit der Funslope eine Freude machen. Große Kicker und ein aufwändiger Park gehen an unserer Zielgruppe vorbei.

Haben Sie persönliche Highlights in und um das Skigebiet Almenwelt Lofer? Gibt es auch Aktivitäten in Ihrer Region die wir zur Abwechslung zum Ski- oder Snowboardfahren machen können?

©Willi Leitinger

©Willi Leitinger

Snowkiten ist ein neuer Trend in der Almenwelt Lofer. Wir haben hier das optimale Angebot: Es gibt eine Kiteschule bei der man sehr schnell das richtige Gespür zum Schweben über dem Schnee erlernt. Falls dann der Wind gut mitspielt, gibt es einen ganz besonderen Kick, wenn man abhebt und durch die Almenwelt kitet.

Snowkiten ist ein neuer Trend in der Almenwelt Lofer
Zum Abschluss noch etwas Persönliches: Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit?

Ich fahre gerne Ski. Im Frühjahr bevorzuge ich Kurzski – Figl oder Shortcarver und im Sommer bin ich sehr gerne auf dem Bike unterwegs.

Vielen Dank für das Interview!
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