Adrian Günter

Gründer und Geschäftsführer Iglu-Dorf GmbH

Vom Skilehrer zum Gründer vom Iglu-Dorf

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Adrian Günter

Gründer und Geschäftsführer Iglu-Dorf GmbH
Adrian Günter ist Gründer und Geschäftsführer der Iglu Dorf GmbH. 1996 hat er das Iglu-Dorf ins Leben gerufen. Bevor er das Dorf gegründet hat, war er als Skilehrer tätig. Das Team besteht mittlerweile aus 15 Personen. In diesem Jahr feierte das Unternehmen 20-jähriges Jubiläum und holte sich den Weltrekord im Bau des größten Iglus der Welt in Zermatt.
Hallo Herr Günter,
die Nachfrage nach Übernachtungen und Erlebnisse in einem Iglu ist ungebrochen. Wie erklären Sie sich diese Faszination?

Iglu-Dorf bietet ein eindrückliches Erlebnis inmitten der Berglandschaft. In Zeiten der ständigen Erreichbarkeit und Schnelllebigkeit suchen Menschen nach speziellen Orten in der Natur. Im Iglu-Dorf kann umringt von Schnee abschalten und zugleich etwas Außergewöhnliches erlebt werden.

Wie kamen Sie überhaupt auf die Idee, ein Iglu-Dorf ins Leben zu rufen?

Ich habe mit meinen Freunden ein Iglu gebaut, um am Morgen den unverspurten Pulverschnee genießen zu können. Bald wollten Freunde dazustoßen des Iglu-Erlebnis wegen. So entstand die Geschäftsidee.

Ein unvergessliches Erlebnis
Bieten Sie Ihren Kunden auch besondere Events an? Wenn ja: welches Event ist das beliebteste?

Iglu-Dorf bietet ein facettenreiches Angebot an Events. Die Events sind aufgeteilt in die Sparten Privat, Firmen sowie öffentlichen Events. Die Anlässe stellen wir je nach Kundenwunsch zusammen, dabei kann Spaß und Teambildung geübt werden im Schneeskulptur oder Iglu-bauen, Schneeschuhlaufen oder bei einem Besuch im Seilpark. Wöchentlich gibt es Fondue-Events in den verschiedenen Iglu-Dörfern während dem Tag oder am Abend. Neu können Fondue-Abend auch in der geheizten Kota erlebt werden.

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©Iglu-Dorf

Eine Frage, die sicherlich alle Laien brennend interessiert: ist es nicht verdammt kalt in einem Iglu?

Die Temperaturen in der Iglu-Anlagen sind um 0° C herum. Sie variieren zwischen -5 und +5°C. Damit die Iglu-Dorf Gäste bei Wunsch gemütlich den Abend ausklingen lassen können, haben wir neu an drei von sieben Standorten eine geheizte Kota mit offenem Kaminfeuer. Zudem läuft heiße Musik in den Iglu-Bars und das Wellness-Erlebnis im Jacuzzi oder in der Sauna heizt ebenfalls ein.

Sind die verschiedenen Iglus in besonderer Weise eingerichtet?
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©Iglu-Dorf

Jedes Iglu-Dorf ist inwendig nach einem anderen Motto mit Skulpturen und Wandverzierungen geschmückt. Hierzu kommen Schnee- und Eis-Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt in die Iglu-Dörfer. Welches Thema in welchem Iglu-Dorf anzutreffen ist, sehen Sie hier: http://www.iglu-dorf.com/de/hotel/kunst-design
Das Wohl der Gäste steht an erster Stelle
Mit wie vielen Personen kann ein Iglu bezogen werden?

Die größten Iglus beherbergen sechs Personen. Es können jedoch auch romantische Zweier-Iglu oder Familien-Iglus bis zu sechs Personen bezogen werden.

INFOBOX

iglu_300_300©Iglu-Dorf
Jedes Jahr entstehen an insgesamt sieben Standorten neue Iglu Dörfer. Fünf davon in der Schweiz. Die anderen beiden sind in Deutschland und in Andorra. Die Besucher haben die Wahl zwischen neun verschiedene Zimmer. Vom Mehrbettzimmer Standard-Iglu über das coole Romantik-Iglu, auf Wunsch mit privater Toilette, bis zum wohlig warmen Hot-Iglu oder der exklusiven Iglu-Suite mit privatem Whirlpool. Das Iglu-Dorf bietet den Besuchern viele coole Events. Das Dorf bietet eine breit gefächerte Produktpalette in den Sparten Teambildung & -entwicklung, spielerischen und sportlichen Aktivitäten sowie köstlichen Gaumenfreuden in einem exquisiten Ambiente mit oder ohne Übernachtung. Je nach Standort hat man für bis zu 150 Personen Platz.

Wie lange dauert es eigentlich, ein Iglu zu bauen?

Es werden rund 2’000 Arbeitsstunden gebraucht, um ein Iglu aufzubauen.

Angenommen, ich habe ein Event bei Ihnen gebucht. Wie muss meine Ausstattung aussehen? Was muss ich mitbringen?

Da die Iglu-Dörfer in den Bergen und umgeben von Schnee sind, braucht es warme Winterkleidung. Für die Eventeinlagen und das Zubehör in bezaubernder Umgebung sorgen wir.

Sie arbeiten unter anderem auch mit Gerber Fondue oder Diwisa zusammen. Welche Kriterien müssen erfüllt sein, dass eine solche Kooperation funktionieren kann und inwieweit profitieren Ihre Kunden von der Zusammenarbeit?

Die Partnerschaften sind sorgfältig ausgewählt, dabei achten wir auf die Produkte sowie die Werte der Firmen. Beides soll im Einklang mit unseren Werten sein. So spielen zum Beispiel Nachhaltigkeit, Swissness und Innovation eine große Rolle. Unsere Kunden profitieren vom direkten Kennenlernen neuer Produkte in einem speziellen Umfeld.

Planen Sie denn auch, in 2017 Ihr Angebot noch weiter auszubauen?

Da wir neu neben Iglu-Dorf, die Event-Firma Outventure betreiben, werden wir uns sicherlich im Bereich Event noch weiter spezialisieren. Wir möchten unseren Gästen ein unvergessliches Erlebnis mit professioneller Betreuung und der Nähe zur Natur bieten. Dabei sollen die Gäste aus verschiedenen, für Sie passenden Produkten auslesen können.

Vielen Dank für das Interview!
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