Günther Aloys

Geschäftsführer Designhotel madlein

Der perfekte Winterurlaub im Skigebiet Ischgl

Share on Google+Tweet about this on TwitterShare on FacebookEmail this to someone

Günther Aloys

Geschäftsführer Designhotel madlein
Günther Aloys ist der Geschäftsführer des Designhotels madlein.
Hallo Herr Aloys,
wie würden Sie Ischgl in touristischer Hinsicht beschreiben? Welche Sehenswürdigkeiten sind für die Urlauber besonders attraktiv und weshalb?

Wir sind ja ein extremes Skigebiet mit allem was dazugehört, deshalb sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten natürlich die Pisten und Abfahrten, aber gleich nachher kommt das Entertainment von Ischgl – das APRES SKI.Ca. 8000 Leute genießen diese Besonderheit von Ischgl – dieses spezielle Apres Ski. Aber auch sonst bietet Ischgl viel Entertainment – außerdem höchste Qualität bei den Bahnen und Liften, bei der Pistenpräparierung und den Hütten und Lokalen. Alles muss absolut einmalig und höchste Qualität haben.

Wie würden Sie sagen, hat sich der Tourismus, vor allem bezogen auf Ischgl, im Laufe der letzten Jahre verändert?

Ischgl hat sich sehr verbessert in allen Belangen der Seilbahnen, Lifte, Pisten und dem Entertainment. Hier ist Ischgl einmalig und hat dadurch eine Alleinstellung und ein großes Differenzierungsmerkmal zu allen anderen Ski-Destinationen und Orten.

Bild1

©DESIGNHOTEL MADLEIN

Welche Rolle spielt der Naturschutz im Tourismus?

Naturschutz spielt keine Rolle – das ist erstens selbstverständlich, dass wir darauf achten. Aber wir nützen für den Tourismus nur ca. 3 % des Gemeindegebietes und 97 % bleiben unberührt. Es ist also eine 3 % Zone, ein Tourismus ghetto, das seine absolute Berechtigung hat, damit die Menschen hier bleiben können, ihren Unterhalt verdienen und nicht aus dem Tal abwandern müssen und somit die Umwelt auch intakt halten.

Was ist, Ihrer Meinung nach, das „Geheimrezept“ dafür, dass Politik und Tourismus miteinander kooperieren können?

Es gibt kein Geheimrezept – Politik hat die gottverdammte Aufgabe die Weichen für den ‚Tourismus zu stellen und alle Voraussetzungen für diesen Wirtschaftszweig zu schaffen und zu ebnen.

Bild2

©DESIGNHOTEL MADLEIN

Welche Innovationen im Bereich „Tourismus in Ischgl“ wurden seitens der Touristen besonders gut angenommen?

Das gesamte Entertainment von Ischgl – da gehört dazu: Seilbahnen – Pisten – Hütten – Bester Schnee – Gutes Essen – Superhotels – chike Restaurants – Bars – Nightlife – Kunst – Kultur.

Stimmt es wirklich, dass den Urlauber immer mehr angeboten werden und das Angebot vielschichtiger werden muss, damit die Menschen nicht in andere Gebiete „abwandern“? Gilt das Motto „höher, schneller, weiter“ vielleicht auch gerade in der Tourismusbranche?

Das ist ein evolutionärer Prozess – es muss immer nach oben gehen – nach oben komplett offen sein – HÖHER, SCHNELLER, WEITER ist ein Muss und muss selbstverständlich sein in den Köpfen der Touristiker. Stehen bleiben heißt Untergang.

INFOBOX

Bild3©DESIGNHOTEL MADLEIN
Als erstes Designhotel der Alpen macht das Hotel madlein seiner Vorreiterrolle alle Ehre: Moderne Eleganz und ein außergewöhnliches Konzept und Design, kombiniert mit dem unverwechselbaren Charme eines Hotels inmitten der Tiroler Alpen. Das ergibt eine exklusive Mischung, an der Sie Ihre wahre Freude haben werden.
Das Skigebiet ohne Kompromisse ist ein Ort an dem Sie alles geben können und dennoch so viel mehr zurückbekommen. Auf den Pisten etwa powern Sie sich beim Skifahren stundenlang aus. Aber das Lebensgefühl beim Carven und Snowboarden, das Gespür für die Geschwindigkeit, die frische Luft in der alpinen Bergregion – das alles macht den Kopf frei und füllt Ihre Energiespeicher wieder auf.
Quelle: http://www.madlein.com/

Wie sieht für Sie eine perfekte Saison aus und was wünschen Sie sich entsprechend für die kommende?

Komplett ausgebucht sein – ist das Ziel eines jeden Ortes mit guten Gästen, die die Angebotsqualität respektieren und schätzen.

Hat sich in der Vergangenheit nie die Frage gestellt, wie das traditionelle und ursprüngliche Tirol zum modernen Tourismus passen und inwiefern sich beides auch in Zukunft miteinander vereinbaren lässt?

Das Traditionelle darf in keinem Fall überwiegen – das wäre niemals zukunftstauglich, sondern kontraproduktiv. Die Traditionswütigen müssen sehr eingebremst werden. Aber keine Frage, ein bisschen Tradition (Musikkapelle, Schützen, Vereine) und das Ursprüngliche sind ok, nur darf es nicht überwiegen – wir leben in einer modernen Welt mit einer modernen Jugend, die niemals sich zu sehr mit der Tradition, dem Alten sich verheiraten oder verbinden wollen.

Erzählen Sie uns doch etwas über Ihre Workshops! Welche Themen werden behandelt und an wen richten sich die Workshops?

Der Workshop arbeitet an neuen Konzepten, Strategien und Visionen für die Zukunft und nur daran. Wir leben in der Zukunft und schauen auf die Gegenwart und die Vergangenheit zurück und lachen uns kaputt, wie sehr man an der Vergangenheit immer noch festhält, obwohl sie längst vorbei ist. Wir beschäftigen uns mit Design, Architektur, Kunst, neuen Installationen, neuen Eventkonzepten. Das ist unser tägliches Brot. Das Team besteht aus coolen Freelancern, die alle nur eines wollen, Zukünfte herstellen.

Welche Pläne verfolgen Sie in 2017? Welche neuen Projekte sind für die Region Ischgl (auch auf längere Sicht) geplant?

Es gibt ca. 100 neue Projekte, die wir in regelmäßigen Abständen dem Ort vorschlagen, die sind in einem WORKBOOK festgehalten. Jedes einzelne Konzept hat Illustrationen, Renderings, Zeichnungen, Bilder, Skizzen, Beschreibungen.

Vielen Dank für das Interview!
Print Friendly
Share on Google+Tweet about this on TwitterShare on FacebookEmail this to someone